An einer markanten Schnittstelle am Fuße des Göttweigers präsentiert sich ein in unterschiedliche Nutzungsbereiche gegliederter Baukörper als Apotheke und Privatrefugium.
Von der oberen Landstraße aus, empfängt zuerst die erdgeschossig gelegene Offizin ihre Kunden mit einer komplett verglasten Front. Das daraufhin abgestimmte Möblierungskonzept vervollständigt diese Geste im Innern und zieht sich als Leitfaden durch sämtliche weiteren Apothekeninterna, die sich gemeinsam mit den Wohnbereichen der Apothekerfamilie über insgesamt 2 Geschosse erstrecken.
Der Wohnkörper wird über die Göttweiger Straße erschlossen, allseitig vorgelagerte Terrassen und Gärten machen „das Außen“ von früh bis spät erlebbar.
Zwischenräume, Verglasungen und Einschnitte suchen immer wieder den Bezug zwischen den beiden Nutzungen, und sorgen für eine geschickte Verzahnung ohne sich gegenseitig in Öffentlichkeit oder Privatheit zu beeinträchtigen. Ein separates >Gartenhaus< setzt sich als Nebengebäude bewusst ab.
Als prägendes architektonisches Element umschließt schließlich eine aus Stahlbandrahmen maßgefertigte Dachkonstruktion alle Bauvolumina, und legt - in einem skywalk mündend - den Weg aufs Dach frei, wo die Aussichtsterrasse einen Blick bis nach Krems ermöglicht.
Projekttitel: Wohnhaus und Apotheke am Göttweiger
Architekt, Architektin, Architekturbüro:
PURPUR. ARCHITEKTUR ZT GMBH
aus: Wien/Graz
Fotonachweis:
Hertha Hurnaus
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