Das Projekt reagiert auf die städtebauliche Situation mit einer linearen Baukörperstruktur entlang der Sensengasse und einer im erweiterten Park positionierten "stadtvilla".
Die liniare Bebauung, bestehend aus drei miteinander verknüpften Einzelbaukörpern stellt eine membranartige Zäsur zwischen Parkraum und Stadtraum dar.
Es wird einerseits auf eine gezielte Durchlässigkeit mit Wege- und Blick-
beziehungen Richtung Park geachtet,
andererseits wird die Erdgeschosszone
- zum Teil zweigeschossig - der stadt-
räumlichen Freifläche zugeordnet.
Die Zwischenräume mit Ausblick in den umgebenden Grünraum bilden als "grünen Riss" in Verbindung mit der unberührten und komplett erhaltenen Baumallee in der Sensengasse, den der Fassade vorgehängten Gärten und den luftigen Einschnitten jenes vertikale Grün, das die gesamte Bebauung mit dem Park zu einem organischen Ganzen zusammenfügt.
Die freistehende Stadtvilla markiert die nordwestliche Bauplatzgrenze und steht durch die nunmehr klar definierte neue Parkgrenze sozusagen mitten im Grünraum.
Projekttitel: Wohngarten Sensengasse
Architekt, Architektin, Architekturbüro:
Josef Weichenberger architects + Partner
aus: Wien
Fotonachweis:
Lisa Rastl, Ditz Fejer
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