Nach dem der Großvater 1960 mit einem Ferienhaus begonnen hat, scheint dies nun die letzte Bauetappe zu sein.
Auf dem bestehenden Erdgeschoss wurde ein Baukörper in Holzriegelbauweise aufgesetzt.
Am Dorfrand Reichenaus gelegen, lässt sich die ursprüngliche Erscheinungsform dieses in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entstandenen Einfamilienhauses nur mehr erahnen. Die Erweiterung und Sanierung des Bestandes im Sinne einer ökonomischen und ökologischen Erneuerung, hatte bei den Planungsüberlegungen oberste Priorität. Die klare Formensprache, in Mitten zum Teil traditionellen Bestandes, ergibt sich aus den inneren Funktionszusammenhängen und den äußeren Sicht- und Freiraumbeziehungen.Die Grundstruktur wurde belassen, das bestehende Satteldach über dem gesamten Baukörper jedoch abgetragen. Im westlichen Bereich ist ein Bauköper mit einer Größenordnung von 75,0m2 aufgesetzt, der Richtung Straße ca. 2,50m auskragt und gleichzeitig einen geschützten Freibereich auf der neu errichteten Garage bildet. Die Terrassenebene über der Garage geht nahtlos in den Wohnbereich über und öffnet den Blick zur Burgruine Reichenau.Die übrige Dachfläche des Bestandes ist als Flachdachterrasse, mit Lärchen-Lattenrost ausgebildet. Das Ergebnis ist eine Terrassen- und Freiraumlandschaft, die den Bewohnern die Möglichkeit eröffnet, sich den Qualitäten der verschiedenen Tages- und Jahreszeiten zu bedienen.
Projekttitel: Umbau Fam. Henter
Architekt, Architektin, Architekturbüro:
[tp3] architekten ZT. GmbH
aus: Linz
Fotonachweis:
Dietmar Tollerian 4020 Linz
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