In einem Gewerbegebiet am östlichen Ortseingang von Rheinfelden entstand in zweiter Reihe zur Bundesstrasse ein dreigeschossiger Sichtbetonbau für die Hauptverwaltung einer Tief- und Straßenbaufirma. Hier arbeiten in erster Linie die Oberbauleiter, die die Baustellen der Baufirma mit über 250 Mitarbeitern überwachen.

Das Untergeschoss mit den Konferenzräumen ragt halbgeschossig aus dem Erdreich. Darüber kragen die in erdfarbenen Tönen (wie die Materialien aus der Natur und aus den firmeneigenen Brüchen) gehaltenen Schotten als „Balkone“ aus - sie dienen als feststehender Sonnenschutz und bieten den notwendigen Diskretionsabstand zu den nahegelegenen Nachbarbauten.

In der zweibündige Anlage sind in beiden Stockwerken die Versorgungsräume (WC´s, Teeküche etc.) in der Mittelzone und je 10 gleichwertige Büroräume untergebracht, die nach Südosten und Nordwesten orientiert sind. Die Eingangsseite nach Westen ist vollflächig mit speziellem Sonnenschutzglas ausgestattet. Hier befindet sich die doppelgeschossige Eingangshalle mit Empfang und freistehender Sichtbetontreppe, deren Treppenauge in rot gehalten ist.

Der im ganzen Gebäude vorhandene schwarze, geschliffene Gussasphaltboden steht im Kontrast zu den Bürotrennwänden und Einbaumöbeln aus Lärchenholz und den Innenwänden teils aus Sichtbeton, teils aus Kalksandsteinsichtmauerwerk.

Projekttitel: Sichtbeton muss nicht grau sein!
Architekt, Architektin, Architekturbüro:
Duffner Architekten BDA
aus: Waldshut-Tiengen
Fotonachweis:
Keser
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